Stabile Preise für Bordeaux-Weine bei Sotheby’s

Genießer & Gourmet und Luxus-Auktionen - Artikel vom 19. Januar 2008

Die Preise für Bordeaux-Weine, Chateau Lafite und Margaux eingeschlossen, halten sich stabil auf der ersten diesjährigen Weinauktion von Sothebys in London. Eine Kiste des Lafite, 82er Jahrgang, wurde für 16.675 Pfund auf der Auktion am 16. Januar verkauft. Insgesamt wurden bei der Veranstaltung 720.245 Pfund eingenommen. Zwei halbe Kisten Chateau Petrus, Jahrgang 1990, erzielten jeweils Gebote von 13.225 Pfund. Eine Kiste des 95er Jahrgangs wurde für 10.465 Pfund versteigert, etwa zu dem Preis, wie das Auktionshaus vorausgesagt hatte. Während 3 Magnumflaschen des Petrus, 98er Jahrgang, mit 11.270 Pfund weit mehr als erwartet einbrachten, gingen 5 Kisten Mouton Rothschild, 82er Jahrgang, weit unter dem erwarteten Preis weg. Sie erzielten zwischen … weiterlesen »

Hohe Preise lassen den Wein besser schmecken

Genießer & Gourmet - Artikel vom 16. Januar 2008

Es ist durchaus möglich, dass Restaurants, die die Preise für Wein anheben, ihren Kunden damit einen Gefallen tun. Eine Studie hat ergeben, dass Kunden, die mehr für ein Produkt zahlen, dieses auch mehr genießen können. Die Forscher fanden heraus, dass Leute, denen 2 identische Weine vorgesetzt wurden, meinten, dass der Wein besser wäre, von dem ihnen gesagt wurde, dass er teurer wäre. Wie jetzt Untersuchungen am Gehirn ergaben, dass das Geschmackszentrum tatsächlich wesentlich mehr arbeitete bei dem angeblich teureren Wein. Solche Studien belegen eindrucksvoll, weshalb Leute wesentlich mehr Geld für teure Markenprodukte ausgeben, obwohl meist nur minimal bessere Qualität dahintersteckt. Antonio Rangel, Professor am Institut für Technologie in Kalifornien, nahm Magnetresonanzmessungen am Gehirn von 20 Leuten vor, denen derselbe Cabernet Sauvignon vorgesetzt wurde. Allerdings wurde ihnen mitgeteilt, dass die Flaschen von 2,50 Pfund bis 45 Pfund kosteten. Der größte Teil der Testpersonen genoss den teuren Wein besonders. Auch Hugh Johnson, der älteste Weinschriftsteller, ist der Meinung, dass es absolut nicht das Geld ist, sondern der Ruf und das Image des Produktes. Es passiert nicht nur beim Wein. Bei allen anderen Produkten ist es ähnlich. Der Markenname und sein Ruf sind entscheidend. … weiterlesen »

Casino-Mogul schlägt zu: Der Mega-Trüffel bringt $330.000 US-Dollar bei Auktion in Macau

Genießer & Gourmet und Luxus-Auktionen - Artikel vom 3. Dezember 2007

Erst vor 3 Tagen berichteten wir über den italienischen Mega-Trüffel, der von Sammler Cristiano Savini und seinem Vater unter einem Baum in der Toscana, bei Palaia, einer Stadt 40 km entfernt von Pisa, entdeckt wurde und in einer Auktion verkauft werden sollte, da ist er auch schon unter den Hammer gekommen. Die 1,5 kg schwere Delikatesse wurde im Rahmen einer Auktion im chinesischen Macau an einen Casino-Mogul aus der Region verkauft. Der Milliardär Stanley Ho war bereit rund $330.000 US-Dollar für 1.497 Gramm feinsten Trüffel zu bezahlen. Damit ist der weiße Trüffel von Savini nicht nur der schwerste Trüffel der Welt (bislang hielt diesen Rekord ein 1,3 kg schwerer Trüffel aus Kroatien), sondern auch der teuerste. Trüffel können bis zu $11.155 US-Dollar pro Kilo kosten. Ein durchschnittlicher Trüffel wiegt 30 bis 80 Gramm.

Neuer Michelin-Führer Deutschland 2008 erschienen: Drei neue Drei-Sterne-Betriebe

Genießer & Gourmet - Artikel vom 30. November 2007

Am 16. diesen Monats war es für alle Gourmets endlich soweit: Die überarbeitete Neuauflage des Michelin-Führers für Deutschland erschien im Handel. Die aktuellste Ausgabe des Hotel- und Gastronomieführers enthält jetzt 6.440 Adressen in verschiedenen Preisklassen. Unter den Adressen finden sich auch drei neue Drei-Sterne- und vier neue Zwei-Sterne-Restaurants. In dem Band finden sich jedoch nicht nur erlesene Restaurants, sondern auch Hotels. Vom gemütlichen Familienbetrieb bis hin zur Wellness-Oase findet sich auf 1.512 Seiten wirklich für jeden Geschmack etwas. In der Ausgabe 2008 des Michelin-Führers finden sich auch erstmals Sonntags-Restaurants in Hamburg, Berlin und München. Hier kann man auch am Wochenende genießen. Den Michelin-Führer 2008 gibt es für 29,95 Euro im Handel. Alle Drei-Sterne-Betriebe im Überblick: … weiterlesen »

1,5 Kilo purer Genuss für Feinschmecker: Mega-Trüffel aus Italien wird in Macau versteigert

Genießer & Gourmet und Luxus-Auktionen - Artikel vom 29. November 2007

Trüffel-Fans auf der ganzen Welt wird bei dem Gedanken an diesen Mega-Trüffel das Wasser im Mund zusammenlaufen. 1500 Gramm wiegt das Prachtstück aus Italien, das von Sammler Cristiano Savini unter einem Baum in der Toscana entdeckt wurde. Der Trüffel wurde von Rocco, dem Spürhund Savinis, entdeckt. 75 Zentimeter unter der Erde verbarg sich die Delikatesse. Als Savini das Loch grub, flippte Rocco aus uns sprang von einer zu anderen Seite. Savini brauchte über eine Stunde, um das kostbare Stück aus seinem Versteck zu bergen. Die Arbeit hat sich gelohnt: Der Trüffel wird auf runde 150.000 Euro geschätzt. Unter dem gleichen Baum fand Savini vor zehn Jahren bereits einen 500 Gramm schweren weißen Trüffel. Bislang hat Savini den Trüffel in einem 5-Sterne-Hotel in Rom ausgestellt. Am Dienstag wurde er nach Macau (China) geflogen, wo er für einen wohltätigen Zweck versteigert wird. Ein vergleichbarer Trüffel aus Italien wurde letztes Jahr für 125.000 Euro an einen Bieter aus Hong Kong verkauft. Der größte Trüffel in der Geschichte wog 2500 Gramm und wurde 1954 gefunden.

Kopi Luwak, der teuerste Kaffee der Welt

Genießer & Gourmet - Artikel vom 8. August 2007
Bei der Herstellung des teuersten Kaffees der Welt, der auch unter dem Namen Kopi Luwak bekannt ist, spielt eine bestimmte Schleichkatzenart eine tragende Rolle.
Bei der Herstellung des teuersten Kaffees der Welt, der auch unter dem Namen Kopi Luwak bekannt ist, spielt eine bestimmte Schleichkatzenart eine tragende Rolle.

Kopi Luwak ist nicht nur der mit Abstand teuerste Kaffee der Welt, sondern auch der ungewöhnlichste, was seine Herstellung angeht. Die Bezeichnung setzt sich aus dem indonesischen Wort für Kaffee (“Kopi”) und dem Wort für den an der Produktion beteiligten, wilden Fleckenmusang (“Musang Luwak”) zusammen. Die indonesische Schleichkatzenart hat eine natürliche Vorliebe für Kaffeekirschen. Den Kern der Kaffeekirsche, die eigentliche Kaffeebohne, schluckt der Fleckenmusang runter und scheidet sie später auf natürlichem Wege wieder aus. Auf der Reise durch den Körper der Schleichkatze werden Schadstoffe und ein Großteil des Koffeins aus der Bohne entfernt, sodass am Ende eine milde Kaffeebohne im Dung der Tiere zu finden ist. Gereinigt und geröstet verspricht sie einen unverwechselbaren Kaffeegenuss.

Kopi Luwak Kaffee – ein exklusiver Genuss

Der aufwendige Herstellungsprozess macht den unter den Bezeichnungen Kape Alamid oder Philippine Civet Coffee vertriebenen Kopi Luwak zu einem Luxusgut. Denn den besten Genuss versprechen nur die Kaffeebohnen, die von wild lebenden Schleichkatzen verzehrt wurden. Aufgrund des Profits, der bei der Produktion von Kopi Luwak lockt, wird auch immer wieder versucht, den Fleckenmusang in Gefangenschaft zu halten und ihn förmlich mit den Kirschen zu mästen. Das ist nichts anderes als eine Quälerei für die Wildtiere und sollte daher nicht unterstützt werden. Beim Kauf von Kopi Luwak sollten Sie deshalb unbedingt darauf achten, nur Kaffee von wild lebenden Tieren zu kaufen. Sein Geschmack ist zudem viel besser.

Kopi Luwak Kaffeebohnen

Kopi Luwak wird nach dem Sammeln gewaschen, geröstet und gemahlen.

Kopi Luwak kaufen – darauf sollten Sie achten

Pro Jahr gelangen nur wenige Hundert Kilogramm des ohne Käfighaltung erzeugten Kopi Luwaks auf den Weltmarkt. Ein Kilogramm Kaffeebohnen schlägt mit Preisen zwischen 300 und 600 Euro zu Buche. Billige Angebote sollten stets kritisch beäugt werden, denn in einigen Fällen werden ganz gewöhnliche Kaffeemischungen mit Aromen versetzt, um so den Geschmack von Kopi Luwak zu imitieren. Im Idealfall liegt ein Zertifikat vor, aus dem hervorgeht, dass es sich um Kopi Luwak vom wild lebenden Luwak handelt. Wer das besondere Kaffeearoma zunächst ausprobieren möchte, kann das in exklusiven Cafes und Restaurants tun. Für eine Tasse zubereiteten Kopi Luwak müssen etwa 40 bis 50 Euro ausgegeben werden.

Kopi Luwak richtig zubereiten

Mittlerweile wird Kopi Luwak – wenn auch nicht vom Hersteller selbst – als Nespresso Kapsel angeboten. Diese Zubereitungsform wir dem exklusiven Grundprodukt aber keinesfalls gerecht. Im Herkunftsland Indonesien wird der Kaffee wie folgt getrunken: Die Einheimischen geben 12 Gramm Kaffeepulver in eine Tasse und gießen dies mit 50 cl heißem Wasser (auf keinen Fall das Wasser zum Kochen bringen!) auf. Nach zwei bis drei Minuten kann das Aroma genossen werden. Eine weitere Möglichkeit der Zubereitung ist eine Karlsbader Kanne. Sie besteht aus einem Filteraufsatz und einer Kaffeekanne und eignet sich perfekt für den Genuss von Kopi Luwak.