Teuerste Villa der USA soll 139 Mio. US-Dollar kosten

von Oliver Karthaus am 15. September 2014 in Luxus-Immobilien geschrieben.
Die palastartige Villa „Le Palais Royal“ in Hillsboro Beach (Florida) soll die aktuell teuerste Privatimmobilie in den Vereinigten Staaten sein. 2015 soll die Villa bezugsfertig sein. (Fotos: Coldwell Banker)
Die palastartige Villa „Le Palais Royal“ in Hillsboro Beach (Florida) soll die aktuell teuerste Privatimmobilie in den Vereinigten Staaten sein. 2015 soll die Villa bezugsfertig sein. (Fotos: Coldwell Banker)

Das „Le Palais Royal“ in Hillsboro Beach (Florida) könnte zur neuen, teuersten Villa der USA werden. Aktuell sind für das luxuriöse Anwesen 139 Millionen US-Dollar aufgerufen. Ein noch teureres Objekt ist momentan bei keinem Makler in den Vereinigten Staaten gelistet. Die pompöse Villa in dem 1.900-Seelen-Ort Hillsboro, der nur etwa 50 Kilometer von Miami entfernt liegt, ist Teil der rund 5 Kilometer langen “Millionaires Mile”, an der sich eine Traumvilla an die nächste reiht. Besichtigen lässt sich die Luxusvilla mit elf Schlafzimmern und 17 Bädern aber noch nicht. Momentan befindet sich die Immobilie noch im Bau. Die Bauarbeiten sollen sich allerdings schon in der finalen Phase befinden, so dass der neue Besitzer 2015 einziehen kann.

Fast 500 Quadratmeter großer Swimmingpool

Neben 5.500 m² Wohnfläche verfügt die Villa über ein großzügiges Grundstück, das rund 16.000 Quadratmeter umfasst und zu dem unter anderem ein 140 Meter langer Privatstrand und ein 150 Meter langer Steg, an dem Yachten mit einer Länge von bis zu 85 Metern anlegen können, gehören. Die Dimensionen sind gigantisch: Schon alleine der zu dem Traum-Anwesen gehörende Außenpool ist mit 418 Quadratmetern mehr als doppelt so groß, wie ein typisches Einfamilienhaus. Der Swimmingpool lässt keine Wünsche offen und bietet unter anderem mehrere Wasserfälle, eine Wasserrutsche mit einer Doppelschleife und eine Bar. Da darf selbstverständlich auch die neuste Pool-Technologie, wie ein dreifaches Reinigungssystem oder automtisierte Temperatursensoren, nicht fehlen.

Einen Stellplatzmangel müssen übrigens selbst fleißige Autosammler nicht befürchten: Die Tiefgarage der Villa bietet Platz für bis zu 30 Autos. Auch den Gang ins Kino könnte man sich als Besitzer dieses Anwesens in Zukunft sparen, verfügt sie doch über ein eigenes IMAX-Kino mit Platz für bis zu 18 Zuschauer. Wer sich lieber entspannen möchte, kann sich auch vor das 4.900 Liter Wasser fassende Aquarium im Wohnzimmer setzen. Selbst die bei einem Anwesen dieses Kalibers benötigten Wachhunde werden kein schlechtes Leben haben: Ihr Zwinger ist voll klimatisiert.

Schloss Versailles als Vorbild

Für das Design der Villa sind Designer Joseph Leone und Architekt Denio Madera verantwortlich, die sich laut eigener Aussage Schloss Versailles zum Vorbild genommen haben. Das soll sich auch in der Einrichtung des „Le Palais Royal“ widerspiegeln. Schon das große, mit Blattgold verzierte Tor zur Auffahrt der Villa ist Luxus pur, was nur noch durch die 8 Meter hohe Wasserfontäne übertrumpft wird. Ein besonderer Schatz ist die Treppe aus Marmor, deren kunstvoll gestaltete Geländer mit Blattgold verziert sind. Die Bauarbeiten an der Treppe sollen zwei Jahre gedauert haben.

Die vielen luxuriösen Extras der „Le Palais Royal“ lassen sich kaum aufzählen. Bleibt abzuwarten, ob sich so schnell ein Käufer für die Immobilie finden wird. In der Regel haben es Objekte in diesem Preissegment schwer, obwohl es viele Menschen mit den nötigen Finanzmitteln gibt. Die letzten Jahre haben allerdings gezeigt, dass Immobilien mit Preisen jenseits der 100 Millionen US-Dollar nur mit großen Rabatten den Besitzer wechseln.

Previous Image
Next Image

info heading

info content


Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
Andere Leser interessierten sich auch für: