S-512: Überschall-Privatjet bietet Displays statt Fenster

von Oliver Karthaus am 25. Februar 2014 in Mehr Luxus geschrieben.
Der Überschall-Privatjet S-512 von Spike Aerospace hat keine Fenster. Stattdessen können Fluggäste die Umgebung auf großen HD-Displays genießen. (Fotos: Spike Aerospace)
Der Überschall-Privatjet S-512 von Spike Aerospace hat keine Fenster. Stattdessen können Fluggäste die Umgebung auf großen HD-Displays genießen. (Fotos: Spike Aerospace)

Das Start-up Spike Aerospace aus Boston (USA) möchte das Reisen mit einem Privatjet revolutionieren. Der Privatjet S-512, an dem das Unternehmen gerade arbeitet, soll in Zukunft mit Überschallgeschwindigkeit über den Atlantik fliegen und Passagiere zum Beispiel innerhalb von nur drei Stunden von London nach New York bringen. Im Inneren bietet der Überschall-Privatjet ein luxuriöses und gleichzeitig gemütliches Ambiente. Insgesamt sollen in dem Privatjet bis zu 18 Passagiere platz haben. Nur auf klassische Fenster werden die Reisenden an Bord der S-512 verzichten müssen. Nicht aber auf den Ausblick: Dafür will Spike Aerospace dort, wo sich sonst die Fenster befinden, riesige Displays montieren.

HD-Kameras zeichnen Umgebung des Überschall-Privatjets auf

Mehrere HD-Kameras, die an der Außenhaut des Überschall-Privatjets montiert werden, sollen während des Flugs permanent ein hochaufgelöstes Bild von der Umgebung einfangen und direkt auf die Displays im Fluggastraum senden. Ein Unterschied zu einem normalen Fenster soll kaum feststellbar sein. Zum Schlafen sollen sich die Displays dimmen oder auf eine aufgezeichnete Einstellung, wie zum Beispiel einen wolkenfreien Nachthimmel, umschalten lassen. Der Verzicht auf die herkömmlichen Fenster hat aber nicht nur kosmetische Gründe, sondern macht auch die Konstruktion des Überschall-Privatjets um ein Vielfaches einfacher.

Dank seiner glatten Außenhülle, die unter anderem durch den Verzicht auf Fenster kaum Luftwiderstand bietet, soll der Spike Aerospace S-512 Privatjet bis zu 1.770 km/h schnell sein. Voraussichtlich ab 2018 soll der von ehemaligen Airbus- und Gulfstream-Mitarbeitern entwickelte Privatjet auf dem Markt verfügbar sein. Käufer werden für das rund 40 Meter lange Privatflugzeug mit einer Spannweite von ca. 20 Metern mindestens 43 Millionen Euro ausgeben müssen. Der Innenraum des S- 512 wird sich natürlich ganz an die Wünsche des Käufers anpassen lassen, was sich allerdings deutlich im Endpreis bemerkbar machen wird.

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Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
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