Teuerstes Hypercar: Lamborghini Veneno Roadster

von Oliver Karthaus am 21. Oktober 2013 in Luxus-Autos geschrieben.
Lamborghini bringt das in diesem Jahr vorgestellte Hypercar Veneno auch als Roadster auf den Markt. Der Veneno Roadster wird 3,93 Mio. Euro kosten. (Foto: Lamborghini)
Lamborghini bringt das in diesem Jahr vorgestellte Hypercar Veneno auch als Roadster auf den Markt. Der Veneno Roadster wird 3,93 Mio. Euro kosten. (Foto: Lamborghini)

Zum 50-jährigen Jubiläum präsentierte Lamborghini auf dem Genfer Autosalon 2013 den einzigartigen Rennsport-Prototyp mit Straßenzulassung Veneno. Nun soll dem Hypercar mit dem Veneno Roadster eine offene Variante folgen. Von dem Roadster sollen im nächsten Jahr gerade einmal neun Exemplare gebaut werden, die pro Stück mit 3,3 Millionen Euro plus Steuer zu Buche schlagen sollen. Unter dem Strich ergibt das einen Gesamtpreis von rund 3,93 Millionen Euro, was den Lamborghini Veneno Roadster zum aktuell teuersten Hypercar der Welt macht.

Veneno Roadster kommt ohne Verdeck auf den Markt

Der Veneno Roadster wird von einem 12-Zylinder-Saugtriebwerk angetrieben. Er hat 6,5 Liter Hubraum und 552 kW/750 PS und beschleunigt in gerade einnmal 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit des Roadster liegt bei 355 km/h. Fahrspaß garantiert nicht nur das sequentielle ISR-Getriebe mit fünf verschiedenen Fahrmodi, sondern auch der permanente Allradantrieb und das Rennsport-Fahrwerk mit Pushrod-Radaufhängungen. Ein Verdeck gibt es für den Roadster allerdings nicht. Der Lamborghini Veneno Roadster erstrahlt in einem kräftigen Rot namens “Rosso Veneno”, das eigens für den Roadster entwickelt wurde. Der Name Veneno geht übrigens auf einen sehr aggressiven Kampfstier zurück, der im Jahr 1914 den damals berühmten Torero José Sánchez Rodriguez bei einem Stierkampf im Plaza de Acho in Lima tötete.

Die Optik spiegelt in vielerlei Hinsicht den Fokus der Designer auf die Aerodynamik wider: So wurde der hintere Kotflügel (wie man es aus dem Motorsport kennt) optisch von der Karosserie getrennt und ein Übergang von dem glattflächigen Wagenboden zu einem weit nach hinten gezogenen Diffusor geschaffen. Dieser rahmt vier große mittig montierte Endrohre der Abgasanlage ein, die durch einen Splitter voneinander getrennt sind. Für die Motorraumentlüftung wird die Luft durch großflächige Öffnungen zu dem verstellbaren Heckflügel geleitet.

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Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
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