Bonhams: Auto Union Typ D fand keinen Käufer

von Oliver Karthaus am 17. August 2009 in Luxus-Auktionen geschrieben.

Bonhams: Auto Union Typ D fand keinen Käufer

Der Auto Union Typ D aus dem Jahre 1938 sollte bei Bonhams Auktion im kalifornischen Monterey eigentlich Rekorde brechen, konnte aber keinen neuen Besitzer finden. Die legendären Fahrzeuge sind umstritten, da ihre Entwicklung unter anderem finanziell von Adolf Hitler unterstützt wurde, der damit die Über- legenheit Deutschlands demonstrieren wollte. Nach dem Krieg verschwanden sämtliche Fahrzeuge spurlos. Vor zwei Jahren tauchte dann plötzlich ein Exemplar wieder auf, das auch versteigert werden sollte. In letzter Minute wurde der Kauf jedoch verhindert, da es noch ungeklärte Fragen zu seiner Herkunft gab. Nach- dem die Fragen geklärt wurden, sollte der Silberpfeil in der vergangenen Woche unter den Hammer kommen.

Bonhams listete das Fahrzeug mit 8 Millionen US-Dollar. Experten erwarteten sogar, dass der Typ D für bis zu 12 Millionen US-Dollar den Besitzer wechseln wird. Am vergangenen Wochenende konnte das Fahrzeug mit Geboten von maximal 6 Millionen US-Dollar aber noch nicht mal den gesetzten Mindestpreis erreichen. Der Auto Union Typ D war aber nicht das einzige, hochkarätige Fahr- zeug, das nicht verkauft werden konnte. Das gleich Schicksal ereilte auch Evel Knievels Ferrari Daytona Spider und einen 1939er Bugatti Typ 57S.

Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
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