Watergate Hotel droht die Zwangsversteigerung

von Oliver Karthaus am 2. Juli 2009 in Luxus-Hotels geschrieben.

Watergate Hotel droht die Zwangsversteigerung

Das Wartergater Hotel erlangte durch die Vorfälle in der Nacht zum 17. Juni 1972 sehr schnell weltweite Berühmtheit. Die Watergate-Affäre, die damals den repu- blikanischen Präsidenten Richard Nixon zu Fall brachte, hatte ihren Ursprung im Watergate-Gebäudekomplex in Washington D.C, der damals als Hauptquartier der Demokratischen Partei diente. Jetzt, 37 Jahre nach den Vorfällen, scheint das Watergate Hotel am Ende zu sein. Nach einem Bericht der Washington Post droht dem geschichtsträchtigen Hotel in Kürze die Zwangsversteigerung. Grund dafür ist ein nicht rechtzeitig zurückgezahlter Kredit über 70 Millionen US-Dollar, den Monument Realty für die Renovierung des Objekts aufgenommen hatte.

Ursprünglich sollten im Watergate Hotel Luxus-Apartments entstehen. Im letzten Jahr wurde dann entschieden, es wieder als Luxus-Hotel in Betrieb zu nehmen. Das Problem: Die mittlerweile pleite gegangene Investmentbank Lehman Brothers war Partner des Projekts. Aktuell versucht man fieberhaft eine Lösung mit Geldgeber PB Capital zu finden, um das Watergate Hotel doch noch in ein Luxus-Hotel verwandeln zu können. (Foto: © The Watergate Hotel)

Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
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