„Superbooks“ kommen immer mehr in Mode – Auch Starkoch Heston Blumenthal ist jetzt dabei

von Oliver Karthaus am 22. April 2008 in Mehr Luxus geschrieben.

Pele SuperbookEines der wohl teuersten und berühmtesten Restaurants Englands ist Heston Blumenthal’s The Fat Duck (deutsch: Die fette Ente). Das mit gleich drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant befindet sich in Berkshire, genauer gesagt in Bray. 2005 wurde das The Fat Duck vom Restaurant Magazine zum besten Restaurant der Welt gekürt. 2004, 2006 und 2007 kam es auf den zweiten Platz. Blumenthal bietet in seinem außergewöhnlichen Restaurant auch ebenso außergewöhnliche Genüsse aus der Molekularküche an. Vom „Schneckenbrei“ bis zu “Sarinen auf Toast Sorbet” gibt es allerhand kulinarische Erlebnisse im Fat Duck, die allerdings auch ebenso außergewöhnliche Preise haben. Die Teilnahme an einem exklusiven Weinabend kostet zum Beispiel 550 Pfund pro Person. Doch auch abseits der gehobenen Küche ist Blumenthal aktiv. So hat er vor kurzem ein Kochbuch veröffentlicht, das ebenso außergewöhnlich ist, wie seine Küche. Das in Leder eingefasste Luxus-Kochbuch kostet sagenhafte 1000 Pfund und wurde in Kooperation mit dem Schmuckhersteller Asprey hergestellt. Im Buch selbst befinden sich zwei Überraschungsgeschenke aus Silber.

Blumenthals „Superbook“ ist jedoch nicht das erste seine Art. „The New York Book“ zum Beispiel hat zwar keine leckeren Rezepte zu bieten, präsentiert dafür aber auf 16 kg Papier die Geschichte der Großstadt in Wort und Bild. Das „The New York Book“ kann man zum Beispiel im Luxuskaufhaus Harrods erwerben und zahlt dafür sagenhafte 7600 Pfund. Die Biografie von Boxprofi Muhammad Ali ist ebenfalls als „Superbook“ erschienen. Vier silberne Drucke des Photografen Howard L. Bingham, persönlich von Ali unterschrieben, machen dieses Buch zum „Superbuch“. Sogar Hedge-Fonds haben das Geschäft mit den „Superbooks“ bereits für sich entdeckt. Ein neues Buchprojekt über die Formel 1 wird mit einem Hedge-Fonds finanziert. Es sollen nur 100 Bücher hergestellt werden, die je zu 20.000 Pfund verkauft werden sollen und mit den Unterschriften aller 19 Formel 1 Fahrer gehörig aufgewertet werden. Das Buch ist so exklusiv, dass der Fonds gleich in die ersten 15 Editionen des Formel 1-„Superbook“ eingestiegen ist. Bild: Das „Superbuch“ von Pelé samt Unterschrift der Legende kostet in der Samba-Edition 2000 Pfund.

Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
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