Hugo, Christo und Warhol: 3 Kunstausstellungen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten

von Melanie Hahn am 20. Februar 2008 in Veranstaltungen geschrieben.

Den Anfang macht eine Ausstellung mit über 100 Exponaten des französischen Schriftstellers Victor Hugo, die die Fondation de l’Hermitage in Lausanne dem Dichter, Romancier und Zeichner gewidmet hat. Unter den Exponaten sind hauptsächlich Radierungen, Zeichnungen und Collagen. Wer sich einen Eindruck von der einzigartigen Kreativität und Originalität des visionären Romantikers machen möchte, kann die Ausstellung noch bis zum 18. Mai in der Schweiz besuchen. Im Kontrast zu Hugos Werken findet ab dem 23. Februar bis zum 8. Juni eine Pop-Art-Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart statt. Hier gibt es Werke von englischen und amerikanischen Künstlern wie Rauschenberg, Warhol, Paolozzi, Hamilton, Johns und Blake zu sehen. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Londoner National Portrait Gallery entstand, beschäftigt sich mit dem Starkult der 50er Jahre und ihrem Einfluss auf die Bildende Kunst. Von Stuttgart geht es weiter nach Freudenberg ins Siegerland, wo die Verpackungskünstler Christo und Jeanne Claude ab dem 8. März in einem eigens dafür errichteten dreistöckigen Würfel auf dem Marktplatz 130 Arbeiten ausstellen. Die Ausstellung, die in dieser Form noch nie in Deutschland zu sehen war, umfasst Collagen, Druckgrafiken, übermalte Fotografien, Miniaturmodelle und signierte Zeichnungen und läuft bis zum 4. Mai.

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