DeLighTable - der Kaffeetisch mit Touchscreen
Von Melanie Hahn am 5. November 2007 in Luxus-Einrichtung und Luxus-Gadgets abgelegt.
Es gibt verschiedene Modelle für interaktive Tischoberflächen, doch der DeLighTable überzeugt durch sein schlichtes, aber formschönes Design, das ihn wie einen Kaffeetisch aussehen lässt, ohne zu zeigen, was in ihm steckt. Es hat zwei jahre gedauert, bis seine Entwicklung abgeschlossen wurde und jetzt endlich ist er käuflich zu erwerben. Auf einer nur 25 Millimeter dicken, aber auffälligen Tischplatte können nur durch Berührung visuelle Effekte gezaubert werden. Natürlich steckt hinter der Zauberei eine ausgeklügelte Technik, die in der drucksensitiven Oberfläche versteckt ist. Mit 12 Volt und komplett wasserdicht ist der Tisch sofort einsatzbereit und ist ganz dem Anspruch seiner Designer gemäß Teil eines interaktiven Raums. Schon bei der kleinsten Berührung, beginnt der Tisch zu leuchten. Wer ein solches Exemplar gerne sein eigen nennen möchte, muss mit 4-6 Wochen Wartezeit rechnen, da die Tische nur auf Bestellung angefertigt werden, und kann schon mal ungefähr 1800 € bereit legen.



Wenn sich zwei Größen zusammentun, kommt meistens ein ganz besonderes Produkt dabei heraus. Dies gilt auch für das Luxus-Navigationssystem
Dieses von Automobilhersteller Audi entwickelte Handy hat es in sich, denn es ist gleichzeitig Zugangsautorisierungssystem für den Wagen, Handy, Navigationssystem, Musik- und Videoplayer. Das Menü basiert auf der Audi MMI Schnittstelle, die in hoch-technisierten Audi-Modellen eingesetzt wird und sowohl WiFi als auch UMTS-Technologie ermöglicht. In seiner Funktion als Fernbedienung für den Audi kann es nicht nur das Auto öffnen und schließen, sondern sogar die Heizung im Wageninneren anstellen, noch bevor man selbst einsteigt. Das berührungssensitive Display erkennt sowohl lateinische als auch japanische Buchstaben/Schriftzeichen und kann sogar Handschriften entziffern. Die mit den im Audi befindlichen Kameras geschossenen Fotos können direkt im Handy gespeichert werden und wenn ein Eindringling ins Auto kommt, kann ein Fahndungsfoto über die Wireless-Verbindung so direkt übermittelt werden. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Konzept weiter entwickelt und ob und wenn ja mit welchen Funktionen es endgültig auf den Markt kommt.