Ein Geschmack der Armut für große Sponsoren
Von Oliver Karthaus am 12. März 2008 in Genießer & Gourmet abgelegt.Ein Bangkoker Restaurant wartet mit einer ungewöhnlichen und zugleich beeindruckenden Idee auf. Es lädt seine Stammgäste zu einer 300.000 Dollar-Mahlzeit ein, die von Michelin-Sterne-Köchen zubereitet wird. Allerdings hat die Sache auch einen „Haken“. Die Gäste kommen erst in den Genuss des Essens, nachdem sie in ein Armencamp geflogen sind, um zu sehen, wie die andere Hälfte lebt. Lebua Hotels hat diese Aktion für den 5. April geplant. Hier gab es im letzten Jahr ein Essen zum Preis von 29.000 Dollar pro Kopf. Am 5. April jedoch sollen bis zu 50 speziell ausgewählte Stammkunden in die Provinz Surin, im Nordosten Thailands geflogen werden, in eine der ärmsten Regionen des Königreichs. Nachdem die Kunden sich dann ein Bild von der schwindenden Zahl der Dickhäuter und der Armut der Dressierer gemacht haben, geht es im Privatjet wieder zurück nach Bangkok, wo dann Hummer, schwarze Trüffel und Roquefort … weiterlesen »


