Stella McCartney im Immobiliengeschäft?

Von Oliver Karthaus am 7. November 2007 in Celebrities und Luxus-Immobilien abgelegt.

Stella McCartney, die uns als Tochter von Paul McCartney und talentierte Designerin bekannt ist, versucht sich momentan anscheinend auch im Immobiliengeschäft. Letztes Jahr hat Stella ein Gästehaus mit 45-Zimmern in der exklusiven Wohngegend von Notting Hill Gate für 4,5 Millionen britische Pfund erworben und komplett umgebaut. Dabei hat sie das Haus in zwei Häuser aufgeteilt. In einem möchte die schwangere Stella zukünftig mit Ehemann Alasdhair Willis und den Kindern wohnen. Das andere Haus soll verkauft werden. Neben einem Swimming Pool verfügt das Objekt jetzt über einen Fitnessraum, ein In-House-Kino, eine Bibliothek und viele andere Annehmlichkeiten. In der edlen Nachbarschaft sieht man das Projekt und die massiven Umbauarbeiten aber nicht ganz so positiv: “Es ist eine riesige Renovierung, die ein ebenso riesengroßes Chaos in der Straße verursacht hat.”, sagte ein aufgebrachter Anwohner. Stella McCartney besitzt neben diesem Objekt auch noch eine große Farm in Worcestershire.

Karl Lagerfeld Flügel

Von Melanie Hahn am 6. November 2007 in Celebrities und Mehr Luxus abgelegt.

In Zusammenarbeit von Steinway, einer der berühmtesten Flügelhersteller der Welt, und Karl Lagerfeld entstanden 150 exklusive Flügel, die höchste Qualität mit edlem Design in sich vereinen. Die Steinway Limited Edition Lagerfeld Flügel begeistern Musiker und Designer gleichermaßen. Bei dem ungewöhnlichen Design soll sich Lagerfeld nach Aussage von Leo Spillman von Steinway, New York, von den Erinnerungen an seine Kindheit inspirieren hat lassen. Nach Spillman erzählte Lagerfeld, dass Schlittenfahren in Deutschland zu seinen schönsten Kindheitserinnerungen gehört und dass das Design dieses Flügels an die Form eines Schlittens erinnert. Die Idee für dieses Projekt wurde bereits 2003 geboren, als Steinway seinen 150. Geburtstag feierte. Es sollten zwei Gedenkflügel entworfen werden, von denen der eine im traditionellen Stil des späten 19. Jahrhunderts und der andere ein zeitgenössisches Design besitzen soll. Schnell kam Karl Lagerfeld ins Gespräch, der nicht nur eine Verbindung zu Hamburg hat, wo sich ein Steinway-Werk befindet, sondern auch ein Klavierspieler und Enthusiast ist. Bis vor kurzem stand der Lagerfeld Flügel im Schaufenster eines ehrwürdigen Musikgeschäfts in Toronto, wo es von hunderten Passanten bestaunt wurde. Jetzt ist der Flügel nach New York gezogen. Für einen echten Steinway ist das Lagerfeld-Modell mit einem Preis von $97,000 dazu noch relativ günstig.

Locke von John Lennon wird versteigert

Von Melanie Hahn am 2. November 2007 in Celebrities und Luxus-Auktionen abgelegt.

Es gibt die ausgefallensten Dinge bei Auktionen zu ersteigern, dieses hier dürfte vor allem für Beatles-Fans und Sammler von außergewöhnlichen Kuriositäten interessant sein: Eine Locke von John Lennon kommt am 12. Dezember bei Gorringes in Worthington unter den Hammer. Sie stammt aus dem Besitz von Betty Glasgow, die als Stylistin bei den Beatles-Filmen “Hard Day’s Night” und “Help” arbeitete. Sie war für das Styling der Haare der Liverpooler Jungs zuständig und musste dafür sorgen, dass diese stets gepflegt und perfekt geschnitten waren. Nach einem Schnitt schenkte ihr John Lennon eine Locke seines Haars mit der Notiz: “Für Betty, mit viel Liebe und vielen Haaren von John Lennon xx”. Die Locke wurde später Teil der Betty Glasgow Sammlung von Beatles- und Film-Erinnerungsstücken, die ebenfalls bald versteigert werden soll. Experten schätzen, dass John Lennons Locke zwischen 3.000 und 4.500 Euro einbringen könnte.

Teure Memoiren von Tony Blair

Von Melanie Hahn am 28. Oktober 2007 in Celebrities abgelegt.

Tony Blair wird seine Erinnerungen an seine Zeit als britischer Premierminister in seinen Memoiren verarbeiten, die er selbst zu schreiben gedenkt. Diese Ankündigung ist in der Verlagswelt auf großes Interesse gestoßen und schon bald kämpften diverse Verlage mehrere Tage lang um die Rechte für das Buch, das aller Voraussicht nach erst in einigen Jahren erscheinen wird. Der Verlang Random House, der schon die Biografie von Ex-Präsident Bill Clinton verlegte, erhielt schließlich den Zuschlag, der die Rekordsumme von 9 Millionen Dollar Vorschuss beinhaltet. Mehr erhielt nur eben genannter Clinton, der mit seinen 10 Millionen Dollar auf Platz 1 der bestbezahlten Autobiografen liegt. Der Verlag hofft darauf, dass sich diese Investition nach dem Erscheinen der Biografie in Großbritannien, USA und Kanada bezahlt machen und es eine ähnlich große Nachfrage geben wird wie bei der Autobiografie von Margaret Thatcher, die sich mehrere Wochen lang auf den Bestsellerlisten hielt.

Abramovich vs. Berezovsky: Showdown der russischen Tycoone in der Boutique von Hermes

Von Melanie Hahn am 10. Oktober 2007 in Celebrities abgelegt.

Die Szene, die sich kürzlich in der Boutique von Hermes in London zwischen den beiden russischen Tycoonen Boris Berezovsky und Roman Abramovich abspielte, könnte aus einem Hollywoodstreifen stammen. Laut der Daily Mail war Berezovsky gerade bei Dolce & Gabbana shoppen, als er gegenüber in der Boutique von Hermes Abramovich entdeckte. Berezovsky beauftragte einen seiner Bodyguards, Roman Abramovich eine 10 Milliarden Dollar Klage, die sich in seinem Auto befand, zu überbringen. Als Berezovsky dann selbst in die Boutique von Hermes wollte, beauftragte Abramovich seine Bodyguards, ihn davon abzuhalten. Es wurden Worte gewechselt und Abramovich warf die ihm übergebenen Dokumente auf den Boden. Danach verschwanden die beiden Milliardäre in verschiedene Richtungen. Warum das böse Blut? Die beiden Tycoone waren damals Partner. Berezovsky behauptet, dass Abramowich ihn damals dazu gezwungen hat, seine Anteile an Sibneft Oil, Russian Aluminium und dem Fernsehsender ORT zu einem Schleuderpreis zu verkaufen. Laut ABC News hat Berezovsky nur 1 Milliarde US-Dollar an dem Verkauf der Anteile verdient. Laut Berezovsky weit unter Wert. Wie könnten die beiden Milliardäre ihren Zwist am besten beilegen? Mit einer Partie Schach oder doch mit Pistolen in der Mittagszeit?

O.J. Simpsons Rolex Submariner ist eine Fälschung

Von Melanie Hahn am 7. Oktober 2007 in Celebrities abgelegt.

O.J. Simpson ist ein gefallener Mann. Der ehemalige Hall of Fame Runningback macht aktuell nur noch durch neue Peinlichkeiten auf sich aufmerksam. Zuletzt soll er sogar in einen Raubüberfall verwickelt gewesen sein, bei dem er sich Sammlerstücke, die damals in seinem Besitz waren, zurückholen wollte. Er sitzt deswegen momentan in U-Haft, ihm drohen 30 Jahre Haft. Bei dem Mordprozess, in dem er der Hauptverdächtige war, der seine Ehefrau Nicole Brown und ihren Freund Ron Goldman umgebracht haben soll, wurde er spektakulär freigesprochen. Die zivilrechtliche Klage der Familie Goldman (die Eltern von Ron Goldman, dem getöteten Ron Goldman), war jedoch erfolgreich und den Goldmans wurde Schadenersatz in Höhe von 33,5 Millionen US-Dollar zugesprochen, die der Ex-Football-Star zu zahlen hat. Da O.J. Simpson die Forderung nicht begleichen konnte und kann, gab es auch nicht viel für die Goldmans zu holen. Jetzt wurde von einem Richter in Los Angeles (Kalifornien) angeordnet, dass O.J. Simpson alle Wertsachen an die Goldmans abgeben muss. Darunter war auch eine Rolex Submariner, die auf einen Wert von 12.000 bis 22.000 US-Dollar geschätzt wurde. Jetzt stellte sich die Rolex aber als Fälschung raus, die in China angefertigt wurde und laut dem Anwalt der Goldmans maximal 125 US-Dollar wert ist. Zwischenzeitlich wurden von einem anonymen Bieter wohl 10.000 US-Dollar für die Uhr geboten. Die Goldmans wollen die Uhr aber wohl mangels Wert zurückgeben.