Die teuerste Schokolade der Welt kommt aus Ecuador

von Oliver Karthaus am 29. September 2015 in Genießer & Gourmet geschrieben.
Die teuerste Schokolade der Welt kommt aus Ecuador und heißt To'ak. Jedes Jahr werden nur wenige Hundert Tafeln angeboten. Wir sagen, was sie kostet. (Foto: Website/To'ak)
Die teuerste Schokolade der Welt kommt aus Ecuador und heißt To'ak. Jedes Jahr werden nur wenige Hundert Tafeln angeboten. Wir sagen, was sie kostet. (Foto: Website/To'ak)

Schokolade ist eine süße Sünde. Wer ihr einmal verfallen ist, der kann seine Finger nicht mehr von ihr lassen. Im Gehirn sorgt ihr Genuss für eine wahre Flut an Glückshormonen und mit einem sehr hohen Kakaoanteil ist sie sogar gesund. Unter Genießern gelten die feinen Schokoladen aus Belgien und der Schweiz als die besten der Welt. Darüber wollen wir an dieser Stelle kein Urteil fällen. Die teuerste Schokolade der Welt kommt jedoch aus Ecuador, wird von einem Amerikaner produziert und trägt den Namen To’ak.

Die teuerste Schokolade der Welt kostet 230 Euro

Ein Block der exklusiven Schokolade mit 81 Prozent Kakaoanteil kostet stolze 260 US-Dollar, was umgerechnet etwa 230 Euro entspricht. Der Preis kommt allerdings nicht durch eine künstliche Verteuerung mittels Zugabe von Gold oder Diamanten zustande, sondern begründet sich in der Geschichte der Schokolade und der geringen Menge, die jedes Jahr auf den Markt gelangt.

To’ak, die teuerste Schokolade der Welt wird von dem jungen Amerikaner Jerry Toth produziert, den es nach seinem Abschluss in den Urwald von Ecuador verschlagen hat. Dort wollte Toth den Regenwald vor Abholzung retten. Dabei traf er der Firmengeschichte nach auf einen alten Kakaobauern, der den jungen Mann zu einer mitten im Urwald gelegenen Kakao-Plantage führte. Es heißt, es sei die wahrscheinlich letzte Plantage, auf der eine alte Arriba-Sorte wächst. Toth übernahm die Kakaoplantage.

Nur wenige Hundert Tafeln To’ak pro Jahr

Die Produktionsmenge der Plantage ist jedoch sehr begrenzt. Jedes Jahr kommen nur wenige Hundert Tafeln To’ak auf den Weltmarkt. Damit ist klar, warum die Schokolade, die übrigens Experten zufolge sehr gut schmecken soll, so teuer ist. Jede der Tafeln wird nummeriert und dann über die Webseite von To’ak und ausgesuchte Händler verkauft. Netter Nebeneffekt: Die lokalen Kakaobauern bekommen durch den Verkauf der teuersten Schokolade der Welt einen ordentlichen Lohn. Bislang wurde die gesamte Ernte der Region von großen Unternehmen aufgekauft und in Massenprodukten verarbeitet.

Autor
Oliver Karthaus ist Gründer und Chefredakteur des 2006 gestarteten Luxus-Magazins Luxusblogger.de. Der erfolgreiche Entrepreneur (ging mit seinem Unternehmen schon 1996 online und führt heute u.a. mehrere erfolgreiche Online-Magazine) schreibt vor allem über luxuriöse Autos und Immobilien.
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