World Wealth Report: Mehr als 10 Millionen Millionäre leben auf unserem Planeten
Von Oliver Karthaus am 30. Juni 2008 in Mehr Luxus abgelegt.Der jährliche World Wealth Report von der Investmentbank Merrill Lynch und Capgemini zeigt: Es gibt erstmal mehr als 10 Millionen Millionäre auf der Welt. Zwar handelt es sich bei den erfassten Millionären nur um Dollar-Millionäre, aber dennoch haben sie es in den elitären Club geschafft. Die meisten Neu-Millionäre gibt es dem Report nach in Indien. Im Land der Bollywood-Filme und preiswerten Fachkräfte gab es im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 22,7 Prozent unter den Millionären. Insgesamt gibt es in Indien nun 123.000 Dollar-Millionäre. Wie zu vermuten war, gibt es auch in China reichlich zahlungskräftigen Nachwuchs: 415.000 Millionäre gibt es nun in dem unaufhörlich wachsenden Land. Das sind 20,3 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auch dem siebten Platz findet sich Singapur. In dem asiatischen Land leben nun 77.000 Millionäre. Ein Anstieg um 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf den weiteren Plätzen finden sich Korea, die Tschechische Republik, Russland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea. Auch in Zukunft werden die meisten Millionäre in Asien gemacht. In fünf Jahren sollen die asiatischen Millionäre erstmals über insgesamt mehr Kapital verfügen, als die in Europa. Deutschland sucht man unter den … weiterlesen »



Bei Christie’s in London wurde Monet für die Rekordsumme von über 51,6 Millionen Euro versteigert. Hierbei handelte es sich um das Gemälde “Le Bassin aux Nympheas”, dessen Verkauf den alten Rekord von umgerechnet 26,1 Millionen Euro locker gebrochen hat. Diesen Rekord hielt bis dato das Gemälde “Le Pont du chemin de fer a Argenteuil”, das im Mai bei Christie’s New York versteigert wurde. Bei dem aktuell verkauften Gemälde “Le Bassin aux Nympheas” kämpften drei Bieter um den Zuschlag, von denen zwei telefonisch ihre Gebote abgaben und eine Dame im Saal mitgeboten hat. Das Bild ist auf 1919 datiert, da Monet es in diesem Jahr auch signierte und zusammen mit drei ähnlichen Arbeiten verkaufte. Es gehört zu den wenigen Werken dieser Periode, die er überhaupt verkauft hat. Wie Kunstexperte Charles Duplin bemerkte, ist der Kunstmarkt momentan ein sehr interessantes Geschäft, denn überall werden Rekordsummen erzielt, während das mittlere Preissegment zunehmend abnimmt. Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen Trend im Luxusbereich wider, nachdem sich das obere Ende als sehr stabil erweist aber der mittlere und niedrigere Bereich immer schwächer wird. (Bild: Christie Images)
Während es in Deutschland noch immer die Ausnahme ist, dass ein Anteil der Einnahmen eines Produkts in eine Charity fließen und so benachteiligte Menschen unterstützen, sieht das in den USA ganz anders aus. Ganz nach dem Motto: “Tu gutes und sprich darüber” nutzen zahlreiche Hersteller von Premiumprodukten die Möglichkeit, über den Verkauf ihrer Produkte etwas an die Gesellschaft zurückzugeben. So auch
Das Grand Hyatt Hotel in Kairo ist zweifelsohne eines der schönsten 5-Sterne-Hotels in Ägypten. Jetzt setzt das Hotel allerdings seinen Status aufs Spiel und könnte sogar die Sterne aberkannt bekommen. Grund für die Aufregung ist die Entscheidung von Scheich Abdul Aziz al Ibrahim, Verwandter des saudischen Königs und Mitbesitzer des Hotels, im Namen des Islam keinen Alkohol mehr in dem Hotel ausschenken zu lassen. Der Scheich hat das Personal angewiesen, sämtliche alkoholische Getränke in die Abflüsse zu gießen. 2.500 Flaschen feinster Whiskeys und Weine fanden so ihren Weg in die Kanalisation Kairos. Das Personal war einen ganzen Tag damit beschäftigt, die gesamten Vorräte des Hotels auf diesem Wege zu entsorgen. In allen 5-Sterne Hotels Ägyptens wird Alkohol ausgeschenkt, daher verwundert die Entscheidung des saudischen Scheichs selbst die ägyptische Regierung. Zwischenzeitlich hat die Hyatt International als Betreiber der Hotels den Scheich dazu aufgefordert, seine Entscheidung zu widerrufen. Die Folgen für das Hotel wären fatal, würde es bei dem Alkoholverbot des Scheichs bleiben: Das Grand Hyatt liegt an einem der teuersten Plätze Kairos und bietet seinen Gästen einen uneingeschränkten Blick über den Nil. Das Hotel liegt nur fünf Minuten vom Diplomatenviertel entfernt, wo die britische und die amerikanische Botschaft angesiedelt ist. Verliert das Hotel den 5-Sterne-Status durch den Wegfall des Alkohols, dürften auch große Teile der