Berühmte Edelsteine: Der Painit

Von Oliver Karthaus am 2. Februar 2008 in Luxus-Schmuck abgelegt.
Painit Edelstein
Berühmte Edelsteine: Painit

Viele haben noch nie von ihm gehört. Es wird angenommen, dass der Painit der seltenste Edelstein der Welt ist. Seltenheit ist jedoch nicht mit Schönheit gleich zu setzen. Der Painit ist ein oranger oder rot-brauner Stein, dessen braune Farbe von im Kristall eingeschlossenen Eisen kommt. In den 50er Jahren wurde er erstmals in Burma entdeckt. Damals wurde er sofort als seltenster Edelstein bezeichnet, von dem nur 2 Kristalle existierten. Doch im Laufe der Jahre wurde die Quelle der Painit-Kristalle entdeckt, und inzwischen gibt es doch ein paar Hundert Steine. Ein weiterer anerkannter, immer noch sehr seltener Edelstein ist der rote Diamant. Es gibt sicherlich mehr rote Diamanten als andere seltene Steine, aber große, rote Diamanten sind extrem selten. Der größte, natürliche, rote Diamant ist wohl der aus dem Besitz der Moussaieff Jewellers Ltd. Der seltene blaue Diamant ist bekannt geworden als der Hope-Diamant. Er bekommt seine Farbe durch Bor-Teilchen, die in dem Stein eingeschlossen sind. Es wird angenommen, dass der Original Hope-Diamant etwa 112ct wog. Er wurde mehrfach geschliffen und wechselte häufig seinen Besitzer. Letztendlich blieben ganze 45ct von ihm übrig. Er befindet sich jetzt unter der Obhut der Smithsonian Institution in Washington D.C.

Ausstellung legendärer Diamantschmuckstücke

Von Oliver Karthaus am 2. Februar 2008 in Veranstaltungen abgelegt.
Diamond Divas Marilyn Monroe
Diamond Divas - Marilyn Monroe

Im Antwerpener Diamanten Museum wird die Ausstellung „Diamond Divas“ vom Antwerpener Welt-Diamanten-Zentrum gezeigt. Sie wird vom 11. April bis 8. Juni stattfinden. Diese Ausstellung verbindet Berühmtheit mit atemberaubenden Diamantschmucksachen. Damit wird die Tradition, spektakuläre Diamantschmuckstücke zu zeigen, eindrucksvoll fortgesetzt. Die Ausstellung wird Gegenstände zeigen, die von Vertretern verschiedener Königshäuser, von Stars aus Fernsehen und Bühne getragen wurden. Jedes einzelne Schmuckstück, das hier gezeigt wird, wird von seiner eigenen Geschichte begleitet. Manchmal ist es die Geschichte seines Besitzers und manchmal einfach nur die Geschichte des Anlasses, für den es eigens kreiert wurde. Unter den Ausstellungsstücken wird sich z. B. ein Armband aus der „Art de Cartier“ Kollektion befinden, welches Gloria Swanson gehört, die ein Star aus Hollywoods Stummfilmzeit ist. Weiteres Highlight ist sicherlich auch das berühmte Halsband „Moon of Baroda“, welches von Marilyn Monroe bei der Premiere von „Blondinen bevorzugt“ getragen wurde. Der Hauptstein dieses Colliers ist ein gelber, birnenförmiger Diamant mit 24.04ct. … weiterlesen »

Würden Sie 25 Millionen für eine Bibel ausgeben?

Von Melanie Hahn am 2. Februar 2008 in Mehr Luxus abgelegt.

Es gibt die unterschiedlichsten Sammelleidenschaften, jede einzelne hat sicherlich ihre eigenen Höhepunkte. Würde man einen Sammler antiquarischer Bücher nach seiner Meinung fragen, welches denn das Wertvollste auf der Welt wäre, würde sicherlich die Mehrheit die Original Gutenberg-Bibel von 1456 benennen. Sie ist schließlich das erste gedruckte Buch, das jemals entstand. Angenommen, ein Sammler würde eine komplette Erstausgabe der Bibel finden, von der mehrere hundert Kopien existieren, kann er durchaus damit rechnen, dass zwischen 25 und 35 Millionen Dollar dafür bezahlt würden. Dieser Meinung ist der Besitzer des „Brattle Book Shop“ in Boston, Kenneth Gloss. Heutzutage sind sogar Einzelseiten der Bibel aus der ersten Edition um die 25.000 Dollar wert. Neben der Bibel gibt es sicherlich noch viele andere äußerst wertvolle Werke, die immense Preise erzielen würden. So z. B. die Erstausgabe der gesammelten Werke von Shakespeare, die 1623 erschienen ist, erzielte vor kurzem mehr als 6 Millionen Dollar. Für eine Sammlung der Manuskripte von Leonardo da Vinci zahlte Bill Gates vor mehr als 25 Jahren noch 30 Millionen Dollar. Diese haben inzwischen einen Wert von um die 100 Millionen Dollar. … weiterlesen »

J.M. Barries Haus in London steht zum Verkauf: Im Geburtshaus von Peter Pan leben

Von Oliver Karthaus am 1. Februar 2008 in Luxus-Immobilien abgelegt.

In diesem viktorianischen Haus, das in der Gloucester Road im Londoner Stadtteil South Kensington steht, lebte Sir J.M. Barrie, der Autor von Peter Pan, wohl einem der bekanntesten Kindermärchen aller Zeiten. Das Haus liegt direkt gegenüber den Kensington Gardens, in denen Barrie damals die Llewelyn-Davies Kinder traf, die ihn für die Geschichte rund um die “Lost Boys” inspirierten. Das war im Jahre 1897 während eines Spaziergangs mit Barries Bernhardiner Porthos. Er erzählte den Jungs Geschichten und kommunizierte mit ihnen über versteckte Nachrichten aus Märchen wie Tinkerbell. Barrie starb 1937. 2004 wurde Barries Leben mit Finding Neverland, in dem Johnny Depp Sir J.M. Barrie spielt, verfilmt. Der Film kam unter dem Titel Wenn Träume fliegen lernen auch in die deutschen Kinos. Das Haus bietet sechs Schlafzimmer, Frühstücks- und Esszimmer, eine Bibliothek, ein Badezimmer mit zwei separaten Duschen, einen privaten Garten, den man durch die Eingangshalle betreten kann und zwei Balkons. Die Hälfte des Hauses wurde im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, jedoch später wieder komplett neu aufgebaut. Wer sich das geschichtsträchtige Haus kaufen möchte, muss jedoch nicht nur den Preis in Höhe von 6,75 Millionen Pfund aufbringen, sondern wohl auch einiges in die Restaurierung des Gebäudes stecken. Verkauft wird das Haus über Foxtons: J.M. Barries Haus.

JM Barries Haus - Peter Pan
J.M. Barries Haus im Londoner Stadtteil South Kensington steht zum Verkauf