Wandel in der Kaviarbranche

Von Melanie Hahn am 1. Januar 2008 in Mehr Luxus abgelegt.

Es scheint, als würde der anhaltende Kampf um Kaviar auch 2008 andauern, wenn nicht sogar sich aufheizen. Insbesondere die Streitigkeiten über das Kaspische Meer könnten sich verschärfen, nachdem der Iran am Montag seine Ansprüche auf einen Anteil von 20% am Kaspischen Meer bekräftigte. Rund um das Kaspische Meer liegen 5 Staaten: Iran, Russland, Kasachstan, Aserbaidschan und Turkmenistan. Auf einem Gipfeltreffen im Oktober versprachen die 5 Staaten, eine Vereinbarung über die jeweiligen Anteile am Kaspischen Meer auszuarbeiten, aber sie konnten sich bislang noch nicht auf die Grenzen einigen. Irans Küstenanteil beträgt weniger als 14%, aber die Ressourcen des Meeres sollen nach Meinung der iranischen Regierung in 5 gleiche Anteile aufgeteilt werden. Bei den Ressourcen handelt es sich unter anderem um Ölreserven, aber auch Fischbestände wie die der Störe. Bei der Aufteilung geht es nicht nur um die Zugänge zu den Stören, sondern auch darum, wie viel Kaviar - wenn überhaupt - “geerntet” werden soll. Störe können über 100 Jahre alt werden, aber reifen nur langsam heran. In der Zwischenzeit wächst der Schwarzmarkt für Kaviar rasant, vor allem in Russland, wo die Reihen der spendablen Reichen immer größer werden. Die fast erschöpften Störvorkommen führten dazu, dass eine Kaviarsperre verhängt wurde. Als Folge entwickelte sich die organisierte Kriminalität, die mit illegalem Kaviar handelte. Medienberichten zufolge ist der Großteil des in Moskau verkauften Kaviar illegal. Sicher ist, dass es in der Welt des Kaviar zu einigen Veränderungen kommen muss und wird, da auch das Kaspische Meer leergefischt wurde. Gleichzeitig bietet dieser Engpass jedoch eine gute Gelegenheit für die Kaviarbranche in anderen Teilen der Erde und auch für Alternativen zu dem klassischen Beluga-Kaviar.

Die Häuser der Rockstars: Tom DeLonge von Blink 182 verkauft Haus in Santa Fe

Von Oliver Karthaus am 1. Januar 2008 in Celebrities und Luxus-Immobilien abgelegt.

Tom DeLonge HausAktuell stehen mehrere Häuser von amerikanischen Rockstars zum Verkauf. Darunter ist auch das Haus von Tom DeLonge, einem Ex-Mitglied der US-Punk-Band Blink 182. Das Anwesen in Rancho in Santa Fe, Kalifornien soll je nach Quelle zwischen $6,25 und $6,29 Millionen Dollar kosten. Kaum ein anderer amerikanischer Promi ist im Immobilienbereich so aktiv, wie Tom DeLonge. Das 600 qm große Haus in 18433 Via Candela in Rancho hat DeLonge im März 2005 für $5,5 Millionen Dollar gekauft. Bei einem Verkauf wären das über $700.000 Gewinn in knapp drei Jahren. Das Haus wurde 2003 erbaut und verfügt über vier Schlafzimmer, sechs Bäder, Wänden aus Glas die auf Knopfdruck im Boden verschwinden, Outdoor-Sound-Systeme, ein Gästehaus, Büros und Hobbyräume. Natürlich darf auch ein Spa nicht in DeLonges Anwesen fehlen. Von der Master Suite aus hat man einen unverbauten Blick auf den angrenzenden Golfplatz und die Berge. Das Grundstück umfasst ca. 6.000 qm. Mehr Infos zur Immobilie von Tom DeLonge in Santa Fe gibt es bei Barry Estates.

Dom Pérignon 1995 in vergoldeter Edition

Von Oliver Karthaus am 1. Januar 2008 in Mehr Luxus abgelegt.

1995-vintage-white-gold-jeroboam2007 ist Geschichte und viele werden das neue Jahr mit einem Glas Champagner, vielleicht auch einem Dom Pérignon, begrüßt haben. Der Genuss, 2008 mit einem Glas dieses 1995er Dom Pérignon in vergoldeter Ausführung willkommen zu heißen, blieb jedoch nur 100 Menschen vorbehalten, die bereit dazu waren, zwischen $10.000 und $40.000 Dollar dafür zu bezahlen. Erstmalig vorgestellt wurde der edle Tropfen in seinem noch viel edleren Gewand im letzten Herbst in den Vereinigten Staaten. Die vergoldete Flasche wurde ganz besonders an der Côte d’Azur beworben, wo die Prominenz Urlaub macht und Stars, Models und Mogule darüber sprechen und natürlich auch genießen können. Frische Mandeln und Aprikosen sorgen für das tiefe und ganz besonderes Aroma des Champagners. In einigen Nachtclubs in den USA gibt es die Flasche Dom Pérignon ab $40.000 Dollar aufwärts. Auch in Japan gibt es das edle Stück zu kaufen: Im Matsuzakaya Department Store kostet die Flasche Dom Pérignon 1995 $11.005 Dollar.